Grüner Tee

Allgemeines

Tee wurde viele Jahrhunderte lang nur „grün" getrunken (mehr in Teesorten). In Ostasien wird heute noch mehr Grüntee als Schwarztee konsumiert. Die Chinesen können sich heute immer noch nicht ganz mit dem Schwarztee anfreunden, nur in westlich beeinflußten Regionen (z.B. Hongkong, Schanghai) wird vermehrt Schwarztee getrunken.
Die Herstellung des grünen Tee ist weniger kompliziert, erfordert aber genauso viel Sorgfalt.

Herstellung

Nach dem Pflücken müssen die Blätter schnell in die Fabrik. Bei der Herstellung von grünem Tee läßt man die Blätter nicht welken. Damit der Tee nicht fermentiert, werden die Enzyme, durch kurzes Abbrühen in kochendem Wasser oder durch eine Behandlung mit Wasserdampf, zerstört. Zuletzt wird der Tee mehrfach gerollt und getrocknet.
Heute werden die meisten grünen Tees maschinell verarbeitet. Bei ein paar Grüntee-Spezialitäten (z.B. Pi Lo Chun), von denen nur wenige hundert Kilo im Jahr hergestellt werden, erfolgt die Herstellung ganz von Hand:
Eine handvoll frischer Blätter wird im Kuo (eine Art Eisenpfanne) unter dauerndem Wenden geröstet, bis die Blätter eine gelbliche Farbe angenommen haben. Dann werden sie von Hand gerollt: zuerst eine große Kugel auf einem Bambustablett, dann die einzelnen Blätter zwischen den Handballen. Zuletzt wird der Tee noch zweimal geröstet und damit konserviert.

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