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Lakhimpur Teedistrikt in Assam.
Lapacho -"Tee" , weil Lapacho-Tee im eigentlichen Sinne des Wortes "Tee" kein Tee ist. Tee wird aber im heutigen Sprachgebrauch oft als Synonym für "Aufgußgetränk" verwendet, deshalb werden oft Tees als Tees bezeichnet, die eigentlich keine Tees sind.

Den Inkas und deren Schamahnen werden interessante Heilerfolge zugeschrieben. Behandlungen erfolgten oftmals mit Kräutern und natürlichen Substanzen, die uns heutzutage größtenteils unbekannt sind. Eine davon gibt es jetzt auch bei uns und scheint ein sehr großes Wirkungsspektrum zu haben: Lapacho

Allgemeines

Das Wissen, den Lapacho-Baum besonders verwenden zu können ist alt. "Lapacho" ist die Bezeichnung für die Rinden- und Holzteile der Tecome lapacho, eines wertvollen Nutzholzes der Anden. Daneben gibt es (hauptsächlich in Südamerika) zahlreiche weitere Arten der Tecoma, die unterschiedliche Anwendung in der indianischen Medizin finden. Vor rund 30 Jahren entdeckte ein Forschungsbeauftrager der brasilianischen Regierung (Dr. Paulo Martin) wieder, den Ureinwohnern schon lang bekannt, die Heilkraft des Lapacho-Baumes, bzw. des aus ihm gewonnenen Aufgußgetränks.
Dieser Baum erreicht in den höheren Gegenden der Anden ein Alter von bis zu 700 Jahren. Seine violetten Blüten sind Paradiese für Insekten. Der Tee wird gewonnen aus der roten, inneren Rinde des Baumes. Weitere Bezeichnungen für Lapacho sind: "Baum des Lebens", "Iperoxo" (Ipo=Rind, roxo=rot) "Tabnebuia", oder "Peau d´Arco".

Inhaltsstoffe

Alkaloide, Substanzen mit antibakterieller Wirkung und Lapachol, dem eine Anti-Tumor-Wirkung nachgesagt wird. Mineralstoffe wie: Eisen, Kalcium, Kalium, Kupfer, Mangan, Magnesium und Spurenelemente wie Strontium und Jod.

Wirkung

Lapacho soll helfen bei Anämie, Allergien, Bronchitis, Gastritis und Diabetes. Ebenso gegen Infektionen mit Candida.
Desweiteren soll Lapacho stimulieren: Verdauungstrakt, vor allem Darm, Leber und Gallenblase und der Schweißdrüsen. Die Wirkung soll eine schwerzstillende, beruhigende, blutdrucksenkende und harntreibende sein. Daneben glaubt man auch, den Tee gegen Schlaflosigkeit und Angstzustände einsetzen zu können. Lapacho kann äußerlich wie innerlich angewendet werden. Äußerlich werden Tücher in einen kräftigen Absud von Lapacho-Rinde getaucht und warm aufgelegt. Damit beeinflussen Indianer die Heilung von Flechten, Gelenkentzündungen, Ausschlägen und Geschwulstbildungen.

Zubereitung

Innerlich wird der Absud wie ein schwacher Schwarztee getrunken. Lapacho-Tee schmeckt angenehm mild und hat ein zartes Rauch-Aroma. Für vier Tassen gibt man einen Eßlöffel voll (10g) in kochendes Wasser, läßt das Ganze fünf Minuten kochen und weiter 20 Minuten ziehen. Dann gießt man den ganzen Aufguß in eine Kanne ab.
Lapacho-Tee kann als Haustee, auch gesüßt, kalt oder heiß getrunken werden. Für therapeutische Zwecke empfiehlt es sich, den Tee kalt und ungesüßt, drei Tassen täglich auf nüchternen Magen (also zwischen den Mahlzeiten) zu trinken.

gekürzt aus Natur & Heilen 2/94

Hat jemand Erfahrung mit Lapacho? Eure Meinung würde mich interessieren. Klingt ja nach einem richtigen Wundermittel!

Der Lapacho-Baum ist in Südamerika beheimatet. Der Tee besteht aus hell- bis dunkelrotbraunen, unterschiedlich großen Rinden- und Holzbestandteilen von Tecoma lapacho.
In Südamerika und den USA glaubt man, dass Lapacho-Tee eingesetzt werden kann bei Blutarmut (Anämie), bei Bronchitis, bei Entzündungen des Dickdarms, Diabetes, Ekzemen, Gastritis und vielem mehr. Auch gegen Pilzkrankheiten jeder Art, besonders jedoch gegen Candida albicans, dem Verursacher der Darmverpilzung, hat sich der "Inka-Tee" bewährt.
Lapsang Souchong Grober chin. Schwarztee, meistens mit Rauchcharakter.
Linné, Carl v. Schwedischer Botaniker (1707-1778), der die Teepflanze als "Camellia Thea" beschrieb.
Low grown Flachlandtee (v.a. Ceylon), der in Höhenlagen unter 650 Meter wächst und geringe Qualität besitzt.
Lu-Yu "Tee-Apostel", der um 780 ein Teebuch schrieb.



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